Während es für die Vienna-Guards im Vordergrund stand, mit einer guten Leistung, den Ruf des Prügelknaben abzulegen, hatten die Gastgeber zumindest noch theoretische Chancen auf das Erreichen der oberen Playoffs. Entsprechend überfallsartig starteten die Gummi's in die Partie, nach nur 12 Sekunden musste der leidgeprüfte Goalie der Guards, das erste mal hinter sich greifen. Wer jetzt an ein Schützenfest dachte, sollte sich vorerst einmal täuschen. Die Gäste hielten beherzt dagegen, konnten zwar die weiteren Treffer zum 0:2 und 0:3 nicht verhindern, aber optisch das Geschehen im 1.Drittel offen gestalten. Bei diesem Teilerfolg blieb es allerdings, denn im 2.Abschnitt legten die Gastgeber dann richtig los, fast im Minutentakt erzielten sie einen Treffer nach dem Anderen. Da ging der Ehrentreffer der Guards beinahe unter. Nach 40 Minuten stand ein beeindruckendes und bereits vorentscheidendes 12:1 auf der Anzeigetafel. Drei weitere im letzten Drittel sorgten für den 15:1 Endstand. Herausragender Akteur an diesem Abend war Breitfuss Gerald, der nicht weniger als 10 Punkte, davon 8 Volltreffer bei 2 Vorlagen, erzielte.

 

Nur mit einem Sieg würde LKW-Walter die Chance auf das obere Playoff noch am Leben halten. Entsprechend motiviert agierten die Gastgeber, erarbeiteten sich gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Tormann. Anders der regierende Meister, der eine souveräne Auswärtspartie ablieferte und eiskalt im Abschluss agierte. Bis zur Minute 31 erzielten die Gäste einen 0:3 Vorsprung, den sie bis zum Schlusspfiff clever verwalteten. Der Ehrentreffer zum 1:3 der Walterianer in der 54.Minute kam zu spät um vielleicht das Spiel noch zu drehen. In einem interessanten, technisch guten Spiel, sicherte sich der EH-Fanatik nicht nur 2 Punkte, sondern auch bereits vorzeitig einen fixen Platz in den Top4!

 

Ein Sensations-Start brachte die Gäste schnell und überraschend mit 0:2 in Führung. Dem 1:2 Anschlusstreffer in der 11.Minute folgte kurze Zeit später der dritte Treffer und der neuerliche 2 Tore-Vorsprung für die Beisl Bastards. Das Spiel wogte in Folge hin und her, man hatte das Gefühl, dass jeder Angriff, jeder Schuss zum Volltreffer wurde. Allerdings zeigten sich nun die Marshals effektiver und konnten den 1:3 Rückstand noch im ersten Drittel auf eine 4:3 Führung komplette drehen. Der zweite Abschnitt verlief ähnlich spannend und ausgeglichen, innerhalb von 180 Sekunden fielen gleich 3 Tore, am Ende des 2.Abschnittes stand es in dieser verrückten Partie 6:6. Die Entscheidung musste im Schlussdrittel fallen, beide Teams suchten weiterhin ihr Heil in der Offensive. In der 47.Minute konnten die Marshals einen weiteren Treffer zur neuerlichen Führung erzielen. Alle Bemühungen der Beisl-Bastards, zumindest nochmals den Ausgleich zu landen, scheiterten an der gegnerischen Defensive und kurioserweise an einem Zeitproblem. Aufgrund eines irrtümlich verspäteten Beginns der Partie und einer mehrerer Minuten langen Unterbrechung wegen einer Verletzung, blieb nicht genügend Eiszeit über und das Spiel musste 3:30 Minuten vor dem tatsächlichen Ende abgepfiffen werden. Nach einer tagelangen Diskussion und Abstimmung der Teams mit den Liga-Verantwortlichen, einigte man sich schlussendlich darauf, dieses Spiel trotzdem ganz normal zu werten, und auf andere Optionen zu verzichten!

Damit kommt ein 7:6 Sieg der Marshals in die Tabelle, für die Bastards heißt es weiter warten auf die ersten Punkte, wie wohl das Team mit dieser ansprechenden Leistung bereits ganz knapp dran war.....

Ein Sieg für die Stock City Oilers war Pflicht, um einen Platz in den Top 4 abzusichern, und die Chance auf die Playoff-Teilnahme zu wahren. Entsprechend eingestellt und motiviert, starteten die Gastgeber von der ersten Minute weg in diese Begegnung. Bereits nach 180 Sekunden erzielte Stockerau den ersten Treffer zum 1:0. Nur 4 Minuten später erhöhten die Oilers mit einem Doppelschlag auf 3:0. Der EHV-Bärenbrüder war in dieser Phase beinahe chancenlos, das 4:0 in der 14.Minute brachte die endgültige, sehr frühe Vorentscheidung in diesem Spiel. Zwei weitere Tore, jeweils im Mittelabschnitt und im Schlussdrittel schraubten den Score auf der Anzeigetafel auf 8 hoch. Die Bärenbrüder konnten in den letzten 20 Minuten zwar ebenfalls 2 Treffer landen, aber mehr gab es für sie nicht mehr zu holen, zu groß war die Überlegenheit der Gastgeber an diesem Abend.

 

In Wolkersdorf wurde den Zuschauern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, "Eishockey pur in der Natur" serviert. Die TÜV-Marshals bekamen es mit dem EH-Fanatik zu tun. Das Spiel entwickelte sich zu einem engen, spannenden Schlagabtausch, in dem die Gäste aus Favoriten aber immer knapp mit einem Tor, die Nase voran hatten. Die Marshals waren bemüht, es fehlte in den entscheidenden Momenten an Kaltblütigkeit oder ein wenig Glück. Den einzigen und auch entscheidenden Treffer zum 2:3 im Schlussabschnitt markierte der EH-Fanatik und setzte damit auch gleichzeitig den Schlusspunkt in dieser kanppen Partie. Mit diesem Sieg setzen sich die noch ungeschlagenen Grün/Weißen vom Verteilerkreis (Anmerkung der Redaktion: stimmt zwar geografisch nicht ganz, den Seitenhieb auf die Hufballer konnt ich mir trotzdem nicht verkneifen) auf den 2.Tabellenplatz und dürfen sich bereits mit einem Bein in den Playoffs wähnen. Für den EC TÜV-Marshals wird es bereits eng, rechnerisch sind noch die Plätze 3+4 erreichbar, allerdings ist das bei 2 verbleibenden Spielen nicht mehr aus eigener Kraft möglich.